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Instagram Algorithmus-Update: Originalität wird messbar

13.05.2026 | 2 Minuten Lesezeit
Instagram hat seinen Empfehlungs-Algorithmus aktualisiert: Original Creator:innen erhalten ab sofort Vorrang, während Aggregator-Accounts, die primär fremde Inhalte reposten, massiv an Reichweite verlieren.
Wann gilt Content als „Original“?
Instagram fordert für die Ausspielung in Explore und Reels nun eine klare Schöpfungshöhe, den sogenannten „Material Edit“. Ein bloßer Repost reicht nicht mehr aus.
Positiver Eigenanteil laut Guidelines:
  • Unique Perspective: Eigene Aufnahmen, die eure kreative Vision widerspiegeln.
  • Enhanced Value: Text-Overlays und Grafiken, die über eine bloße Beschreibung hinausgehen und Bildungs- oder Unterhaltungswert bieten.
  • Creative Narration: Einsatz von eigenem Voiceover oder gezieltem Editing, das den Clip substanziell aufwertet.
  • Relevante Captions: Begleittexte mit neuen Informationen und echtem Kontext.
Nicht ausreichend (Red Flags):
  • Captions, die lediglich das Offensichtliche beschreiben.
  • Hinzufügen von Rahmen, Wasserzeichen oder reinen Quellenangaben.
  • Untertitel-Transkripte ohne Übersetzung (1:1 zum Audio).
  • Low-Effort-Elemente wie einfache Sticker oder GIFs.
Strategische Einordnung
Die Plattform bewertet Accounts monatlich: Wer innerhalb von 30 Tagen überwiegend Reposts ohne Mehrwert teilt, wird als Aggregator eingestuft und aus den Empfehlungen entfernt. Das gilt auch dann, wenn der Original-Urheber markiert wurde.
Unsere Empfehlung
Prüft eure Content-Strategie kritisch. Wenn ihr Drittmaterial (z. B. Meme-Templates) nutzt, müsst ihr durch Storytelling einen messbaren Mehrwert schaffen. Nutzt für reines Kuratieren konsequent die Story-Funktion oder offizielle Tools wie Collabs und Remix, um die Integrität eures Accounts nicht zu gefährden.
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